Ganz davon abgesehen, dass der Choon eh ein doper und viel gesampleter Classic ist, werde ich entweder diese Nummer bis 2015 bei jeder passenden Gelegenheit spielen, bis es sich ausgewulfft hat.
Und wenn es etwas moderner sein soll, dann gibt es die Version von Immortal Technique mit Dead Prez und Saigon, die sich – pretty obviuosly – auf George W. Bush (den ich nicht mit Christian Wulff gleichsetzen will, aber der Tune passt auch so einfach gut) bezieht.
Das Original war für mich bisher ein kleiner Lieblingssong, der mir häufiger in den Kopf kam, mich aber nie genervt hat.
Aber, als ich heute bei Facebook diesen Clip hier serviert bekam…
…fand ich die Umsetzung so fett, dass ich direkt mal den Youtube-Channel von Walk off the Earth durchstöbert habe und muss sagen: Schöner Stuff! Liebevolle und lustige Cover-Versionen gibt es zuhauf, es wird gebeatboxed und gelooped und man merkt Gianni Luminati und seinen Kollegen die Freude am Musikmachen immer wieder an.
Bevor ich nun hier wahllos Clips poste, empfehle ich Euch, den Kanal zu besuchen und gebe nur einen kurzen Clip dazu – den müsst Ihr einfach sehen!
Dieses war schon krass. Oft verwirrend, manchmal traurig, aber auch sehr schön und die Kurven, die 2011 mir ins Logbuch geschrieben hat würden sich hübsch als Diagramm der ein oder anderen dotcom-Geschichte nutzen lassen.
Und obwohl ich mich sehr auf Zwanzigzwölf freue, kann ich nicht behaupten, dass ich froh bin, dass heuer nun zu Ende geht. Denn gerade wegen seiner derben Dynamik war Zwanzigelf ein sehr gutes Jahr [ und wer mag Meister Sinatra schon widersprechen? ].
Und damit verabschiede ich mich bis zum nächsten Jahr von Euch, bedanke mich bei den Menschen, mit denen ich tolle Zeiten verbracht habe (1000 Dank!) und wünsche für 2012 nur das Allerbeste, vor allem Gesundheit und Zufriedenheit!
John Zorn hat auf Tzadik im Oktober A Dreamers Christmas veröffentlicht, spielt aber – wie so oft in den letzten Jahren – leider selber nicht mit. Ist aber, angesichts der Bandzusammenstellung auch nicht so traurig. Denn Cyro Baptista, Joey Baron, Trevor Dunn, Mike Patton, Marc Ribot, Jamie Saft und Kenny Wollesen kennen sich auch schon länger und beherrschen das harmonische Zusammenspiel auf höchstem Level.
Heute morgen kam dann der Hinweis in der John Zorn-Mailingliste (so was gibt es heute tatsächlich auch noch!), dass WNYC wieder meinen Lieblingskomponisten eingeladen hat, um die aktuelle Veröffentlichung zu präsentieren und ein wenig darüber zu erzählen. Hier gibt es nun die Möglichkeit, einige der Choons zu hören und von John Zorn unter anderem zu erfahren, dass seine Familie die einzige jüdische mit Weihnachtsbaum in der Straße war…
John Zorn has a reputation for creating challenging, daring music. The MacArthur “genius” award-winning composer prolifically explores atonal improvisation, orchestral pieces, rock, jazz and other genres, and he has been pursuing what he calls “radical Jewish culture.” As Zorn reveals to David Garland here, Zorn’s Jewish family celebrated Christmas throughout his childhood, and he continues to love those memories and the holiday music that evokes and celebrates them. Zorn presents selections from his new album “A Dreamers Christmas,” an unexpectedly sweet collection of his arrangements of Christmas classics, plus some of his favorite recordings of holiday songs performed by Miles Davis, Frank Sinatra, Vince Guaraldi, and others.
Die Nummer haben wir zwar schon in der letzten – also der nächst ausgestrahlt werdenden (Do. 15.12. // 21h // http://muelgrimeradio.de) – Dead Wax Markings gespielt, aber natürlich nicht den Clip. Von jenem hat Phoney nur erzählt.